.Sater Ponys.
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Ponyspiele - Was ist das?

Ponyspiele sind eine abwechslungsreiche Alternative zum "konventionellen" Reiten und wird schon längst nicht mehr mit dem allgemein bekannten "Juckeln" gleichgesetzt.
Es geht dabei nicht nur um den Sitz, das Aussehen, Noten oder Ähnliches sondern um Geschick, Willen, Mut und Nerven. Darüber hinaus werden Gleichgewicht und Koordinationsfähigkeit gefördert. Aber das Wichtigste ist wohl, dass es bei Ponyspielen um Teamgeist geht: auf der einen Seite werden Reiter und Pony zu einer Einheit, in der sich beide im Optimalfall auf den anderen verlassen kann, und auf der anderen Seite müssen die Reiter untereinander zusammenarbeiten und als Team agieren.

Die Rollenverhältnisse werden also umgekehrt: die langjährigen Reiter mit Erfahrungswert liegen nicht automatisch vorne und die Kleinen können plötzlich die Größten sein.

Außerdem ist es ein Irrglaube, dass Ponyspiele den Sitz und die Weiterentwicklung eines Reiters hindern. Erfahrungen widerlegen dies vehement!

Und schließlich kann noch gesagt werden, dass Ponyspiele durch ihr Tempo und ihre veränderten Ansprüche an die Teilnehmer schon den ein oder anderen Reiter auch außerhalb der Spiele durch flinkes Reagieren und Abspringen in Kriesensituationen geholfen hat.

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In den Wintermonaten wird an 6 Terminen (November - April) gegen die Zeit in 6 verschiedenen Spielen (siehe: Die Spiele) unter dem Wappen der PSVWE geritten. Die besten Mannschaften der verschiedenen Teilligen treten dann noch einmal bei den Weser-Ems-Meisterschaften und ggf. auch beim Oldenburger Landesturnier in Rastede gegen einander an.

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Die gröbsten (!) Voraussetzungen / Regeln sind dabei wie folgt:

# die Kinder dürfen zu Beginn der Saison nicht über 13 Jahre alt sein
# Kappe ist Pflicht
# Gerten sind verboten
# das Pony muss mit Trense aber ohne Sattel ausgestattet sein

# und natürlich die Größen-Regel: der Bauchnabel des Kindes muss unterhalb des Widerrists des jeweiligen Ponys liegen